Die Frage nach Gott im 19. - 21. Jahrhundert
Die Veranstaltungsreihe wendet sich an Menschen, die
- den Grundlagen christlichen Glaubens "auf die Spur" kommen und sich darüber austauschen wollen
- Kenntnisse über die Entwicklung des Christentums durch die Geschichte erlangen und vertiefen möchten
- erkennen, dass der Glaube erwachsen werden will und der Reflexion und Weiterentwicklung bedarf
- verantwortlich über den christlichen Glauben sprechen wollen
Der Kurs bietet die Möglichkeit
- den christlichen Glauben in seiner Entwicklung kennenzulernen
- religiöse Sprachlosigkeit zu überwinden
- Fragen zu stellen und Zweifel zuzulassen
- religiös mündig zu werden und theologisch differenziert zu denken
- Glauben und Leben miteinander zu verbinden
Die Frage nach Gott gehört zu den grundlegenden Themen der christlichen Tradition. Sie wurde in unterschiedlichen Epochen jeweils neu durchdacht, formuliert und gelebt.
Die drei Module eröffnen einen zusammenhängenden Überblick über zentrale Entwicklungen der Theologie- und Kirchengeschichte vom frühen Christentum bis in die Gegenwart.
Dabei werden historische Kontexte, theologische Argumentationen und kulturelle Prägungen miteinander in Beziehung gesetzt.
Ziel ist ein vertieftes Verständnis dafür, wie sich christlicher Glaube in Auseinandersetzung mit Zeitfragen entfaltet hat und bis heute weiterentwickelt.
Jedes Modul ist in sich abgeschlossen und einzeln buchbar!
3. Modul | 9.-11.10.2026: Die Frage nach Gott im 19. - 21. Jahrhundert
Das dritte Modul führt in die Neuzeit und Gegenwart, in denen christliche Theologie auf Modernisierung, Säkularisierung und Pluralisierung reagierte.
Neue Dogmen und Konzilsentscheidungen zeigen Versuche, Kontinuität der Tradition mit veränderten Weltdeutungen zu verbinden.
Das Erste Vatikanische Konzil formulierte zentrale Aussagen zu Autorität und Offenbarung, während das Zweite Vatikanische Konzil eine umfassende Neuorientierung im Verhältnis von Kirche, Welt und anderen Religionen einleitete.
Kirchliche Stellungnahmen und Synoden des 20. Jahrhunderts dokumentieren die Auseinandersetzung mit politischen Ideologien, gesellschaftlicher Verantwortung und insbesondere mit der Neubestimmung des Verhältnisses zum Judentum.
Gegenwärtige theologische Diskussionen greifen Fragen nach religiöser Wahrheit im Pluralismus, nach interreligiösem Dialog, nach Kirche in säkularen Gesellschaften und nach Formen heutiger Spiritualität auf.
Das Modul verdeutlicht, dass Glaubensreflexion fortdauernd in historische Prozesse eingebunden bleibt.
Die drei Module verbinden Wissensvermittlung, historische Analyse und theologische Reflexion. Sie erschließen grundlegende Entwicklungslinien des Christentums und machen nachvollziehbar, wie Glaubensaussagen in konkreten kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten entstanden sind.
Gemeinsame Andachten und Gottesdienste ergänzen die inhaltliche Arbeit, indem sie die liturgische und spirituelle Dimension der Tradition erfahrbar machen und so unterschiedliche Zugänge zur Frage nach Gott erfahrbar werden lassen. Es besteht die Einladung und Möglichkeit zur Teilnahme.
Kosten
115 € pro Modul
EZ-Zuschlag: 45 €
inkl. Übernachtungen, Vollverpflegung, Kursleitung, Materialien
Leitung
Theologin, Leitung der Ev. Erwachsenenbildung Steinfurt-Coesfeld-Borken
Anmeldung
Synodalbüro des Ev. Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken
st-bildung@ekvw.deTel. 01573 2479826Bohlenstiege 34, 48565 SteinfurtAnmeldung bitte bis 10 Tage vor jedem Modul!
Bis 3 Wochen vor Beginn eines jeden Moduls besteht die Möglichkeit einer kostenfreien Stornierung, danach entstehen Kosten in Höhe von 70%, bei Rücktritt bis 3 Tage vor Beginn entstehen Kosten in Höhe von 100%.
Wir empfehlen den Abschluss einer Seminarversicherung.
Gewünscht ist die Teilnahme an allen drei Modulen, im Ausnahmefall besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einzelnen Modulen.
Bildachweis: Esther Brünenberg-Bußwolder

