Die Frage nach Gott im Mittelalter und der frühen Neuzeit

17.30 Uhr
Jugendburg GemenSchloßplatz 146325  Borken

Die Veranstaltungsreihe wendet sich an Menschen, die

  • den Grundlagen christlichen Glaubens "auf die Spur" kommen und sich darüber austauschen wollen
  • Kenntnisse über die Entwicklung des Christentums durch die Geschichte erlangen und vertiefen möchten
  • erkennen, dass der Glaube erwachsen werden will und der Reflexion und Weiterentwicklung bedarf
  • verantwortlich über den christlichen Glauben sprechen wollen

 

Der Kurs bietet die Möglichkeit

  • den christlichen Glauben in seiner Entwicklung kennenzulernen
  • religiöse Sprachlosigkeit zu überwinden
  • Fragen zu stellen und Zweifel zuzulassen
  • religiös mündig zu werden und theologisch differenziert zu denken
  • Glauben und Leben miteinander zu verbinden

 

Die Frage nach Gott gehört zu den grundlegenden Themen der christlichen Tradition. Sie wurde in unterschiedlichen Epochen jeweils neu durchdacht, formuliert und gelebt.

Die drei Module eröffnen einen zusammenhängenden Überblick über zentrale Entwicklungen der Theologie- und Kirchengeschichte vom frühen Christentum bis in die Gegenwart.

Dabei werden historische Kontexte, theologische Argumentationen und kulturelle Prägungen miteinander in Beziehung gesetzt.

Ziel ist ein vertieftes Verständnis dafür, wie sich christlicher Glaube in Auseinandersetzung mit Zeitfragen entfaltet hat und bis heute weiterentwickelt.

Jedes Modul ist in sich abgeschlossen und einzeln buchbar!

 

2. Modul | 09.10.-11.10.2026: Die Frage nach Gott im Mittelalter und der frühen Neuzeit,

 

Das zweite Modul behandelt Mittelalter und frühe Neuzeit als Phase intensiver institutioneller, spiritueller und gesellschaftlicher Entwicklungen.

Klöster fungierten als religiöse, kulturelle und ökonomische Zentren; Ordensgründungen spiegeln unterschiedliche theologische Akzentsetzungen zwischen Stabilität, Armutsideal und Weltbezug.

Konflikte wie der Investiturstreit verdeutlichen strukturelle Fragen nach Autorität, Legitimation und Verhältnis von geistlicher und weltlicher Macht.

Die Kreuzzüge zeigen religiöse Motivation in Verbindung mit politischen und sozialen Faktoren und werden in ihrer historischen Ambivalenz analysiert.

Mystische Traditionen eröffnen eine Form von Gotteserkenntnis, die stärker erfahrungsbezogen und symbolisch geprägt ist und die Vielfalt theologischer Zugänge erweitert.

Die Reformationszeit und die Konzilienentwicklung bis Trient lassen das Ringen um kirchliche Einheit, Reform und Lehrautorität erkennen. Insgesamt wird deutlich, wie eng Theologie, Frömmigkeitspraxis und gesellschaftliche Ordnung miteinander verflochten waren.

Kosten

115 € pro Modul
EZ-Zuschlag: 45 €
inkl. Übernachtungen, Vollverpflegung, Kursleitung, Materialien

Leitung

Dr. Esther Brünenberg-Bußwolder

Theologin, Leitung der Ev. Erwachsenenbildung Steinfurt-Coesfeld-Borken

Anmeldung

Inge Laukamp

Synodalbüro des Ev. Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken

st-bildung@ekvw.deTel. 01573 2479826Bohlenstiege 34, 48565 Steinfurt

Anmeldung bitte bis 10 Tage vor jedem Modul! 

Bis 3 Wochen vor Beginn eines jeden Moduls besteht die Möglichkeit einer kostenfreien Stornierung, danach entstehen Kosten in Höhe von 70%, bei Rücktritt bis 3 Tage vor Beginn entstehen Kosten in Höhe von 100%.

Wir empfehlen den Abschluss einer Seminarversicherung.
Gewünscht ist die Teilnahme an allen drei Modulen, im Ausnahmefall besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einzelnen Modulen.

zur AnmeldungEs sind noch Plätze verfügbar

Bildachweis: Esther Brünenberg-Bußwolder