Suchet der Stadt Bestes! (Jer 29,7)
Christsein in der Stadt - damals wie heute
Die ersten Christen lebten nicht auf dem Land, sondern mitten im Trubel der Großstadt: in Jerusalem, Korinth oder Rom. Genau dort, wo Vielfalt, Konkurrenz und religiöse Unterschiede den Alltag prägten.
Die Stadt war Chance und Zumutung zugleich.
Wie konnte unter diesen Bedingungen „Gemeinde“ entstehen? Wie gelingt es, anders zu leben, ohne sich abzuschotten und ohne in der Stadt unterzugehen?
Die Veranstaltung geht diesen Fragen anhand zentraler Texte des Neuen Testaments, vor allem aus der Apostelgeschichte und dem 1. Petrusbrief nach.
Dabei zeigt sich: Das Christentum entsteht nicht im Rückzug, sondern im Kontakt, im Aushandeln von Identität und im Leben mit bleibender Fremdheit.
Und heute?
Vieles wirkt erstaunlich vertraut: Religiöse Gewissheiten verlieren an Bedeutung, Zugehörigkeiten werden fragiler. Was trägt Gemeinschaft heute? Wo entsteht Verbindung und wo bleibt Distanz?
Die Veranstaltung lädt dazu ein, die eigene Sicht auf „Stadt“ neu zu denken, biblische Perspektiven neu zu entdecken und weiterzudenken:
Wie kann Christsein heute konkret werden? Und was trägt Gemeinschaft gerade dort, wo sie nicht selbstverständlich ist?
Herzliche Einladung!
Kosten
25,- € inkl. Mittagessen und Getränke
ReferentIn
Professor für Exegese des Neuen Testament an der Kath.-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum
Anmeldung
Synodalbüro des Ev. Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken
st-bildung@ekvw.deTel. 01573 2479826Bohlenstiege 34, 48565 Steinfurtbis 17.09.2026
Bildnachweis: Dr. Esther Brünenberg-Bußwolder

