Wieviel Heimat braucht der Mensch?
Lesung und Gespräch mit Manuel Stübecke zu seinem Debütroman "Back to Brockbeck"
Was, wenn das Leben längst geplant ist, nur nicht von einem selbst?
Jan hat seine Ausbildung im Betrieb seines Vaters abgeschlossen. Seine langjährige Freundin Ina wartet auf einen Heiratsantrag. Eigentlich ist alles klar: Beruf, Beziehung, Zukunft. Und das alles in Brockbeck, einem westfälischen Dorf, in dem man sich kennt und weiß, was voneinander erwartet wird.
Doch Jan zieht es in die Ferne. Als sein alter Schulfreund Jakob unerwartet zurückkehrt, gerät die scheinbar vertraute Welt in Bewegung.
Wie viel Heimat tut uns gut? Wann wird Vertrautheit zur Enge? Und wie viel Mut braucht es, den eigenen Weg zu gehen?
In seinem Debütroman „Back to Brockbeck“ erzählt Manuel Stübecke von Freundschaft und Veränderung, von Verwurzelung und Fernweh, von Erwartungen und der Suche nach einem selbstbestimmten Leben.Dabei berührt er Fragen, die uns alle angehen: Wie sehr prägt uns unsere Herkunft? Welche Vorstellungen vom richtigen Leben übernehmen wir, ohne sie zu hinterfragen? Was schulden wir den Menschen, denen wir verbunden sind? Und was uns selbst?
An diesem Abend liest Manuel Stübecke aus seinem Roman und kommt mit uns ins Gespräch: Über Heimat und Identität, persönliche Freiheit und gesellschaftliche Erwartungen und darüber, warum wir manchmal bleiben, obwohl wir gehen möchten. Und warum ein Aufbruch nicht immer bedeutet, die Heimat hinter sich zu lassen.
Herzliche Einladung!
Kosten
5,- € an der Abendkasse
ReferentIn
Der Autor stammt aus dem Münsterland und ist evangelischer Pfarrer. Nach wissenschaftlichen Veröffentlichungen als Theologe und Kulturwissenschaftler legt er mit „Back to Brockbeck“ seinen ersten Roman vor.
Nachweis: agenda Verlag

